Print

„ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST.“

MÜLLER MÖLLER BRUSS gewinnt Pitch um eine bundesweite Jugendrotkreuz-Kampagne gegen Kinder- und Jugendarmut in Deutschland

Jedes siebte Kind in Deutschland ist arm. Immer mehr Kinder und Jugendliche sind zumindest zeitweise davon betroffen – doch kaum jemand weiß davon. Um die wachsende Kinderarmut und ihre Folgen stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken, rief das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) zum Pitch. Die Berliner Agentur MÜLLER MÖLLER BRUSS setzte sich jetzt mit einer ebenso einfachen wie überzeugenden Idee gegen sechs Mitbewerber durch: „Ich sehe was, was du nicht siehst."

Auf Plakaten, Anzeigen, CityLights und in Broschüren sind ab März 2004 in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche zu sehen, die das Problem Jugendarmut erkennen, weil sie es selbst erleben – bei Freunden oder in der Schule. Der begleitende Internetauftritt www.schaunichtweg.de dient als Plattform, um alle Aktivitäten der Kampagne zielgruppengerecht zu kommunizieren.

„Die Kampagne ist lebendig, weil sie die Alltagssituation der Zielgruppe realistisch darstellt", begründet Öffentlichkeitsreferentin Ute Sonnenberg vom JRK den Zuschlag für das Agenturteam um Simon Möller (Text/Konzept), Kay Hoffmann (Art Direction) und Brigitta Balás (Kundenberatung). „Die Idee trifft genau ins Schwarze", freut sich Sonnenberg: „Wir wünschen uns, dass die Kinder- und Jugendarmut in Deutschland damit endlich zum politischen Thema wird."

Das Deutsche Jugendrotkreuz entwickelt regelmäßig Kampagnen, um auf spezifische Probleme junger Menschen aufmerksam zu machen – etwa zum Thema Kindersoldaten oder Gewaltprävention. Bundesweit engagieren sich über 100.000 Kinder und Jugendliche ehrenamtlich in 5.500 Jugendgruppen. Das JRK organisiert Veranstaltungen zu Themen wie Erste Hilfe, Rettungsschwimmen oder Streitschlichtung – aber auch Jugendcamps und Freizeiten für behinderte und nicht-behinderte Jugendliche.

Bernd Möller, Geschäftsführer von MÜLLER MÖLLER BRUSS, freut sich über diesen Erfolg ganz besonders. Denn die Kampagne zeige zwar ein Problem – aber nicht mit dem Finger auf die Betroffenen. Sie formuliere ein sperriges Thema in einer Weise, mit der möglichst viele Menschen angesprochen werden können, so der Agenturchef: „Das ist unsere Spezialität. Wir kommunizieren komplexe Informationen schön einfach."

Kleines Mädchen 

Kleiner Junge

Großes Mädchen

Großer Junge

 

Weitere Informationen

Müller Möller Brusss
Werbeagentur GmbH
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin

Telefon: 030. 278 979-0
Telefax: 030. 278 979-50

E-Mail



Copyright © 2014 @ Müller Möller Bruss Werbeagentur GmbH