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Noch mehr Zeit für Kinder.

Familienministerium lobt Plakate – und der Mehr Zeit für Kinder e.V. sucht Sponsoren für neue Kampagne.

Selten haben Auftraggeber einer Sozial-Kampagne mit einer mutigen Entscheidung für mehr Furore gesorgt: Erstmals wurde "Mehr Zeit für Kinder" im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) an ein freies Kreativ-Team vergeben – in Kooperation mit dem Mehr Zeit für Kinder e.V. und dem Fachverband Außenwerbung e.V. (FAW). Das Ergebnis: eine der erfolgreichsten Plakatkampagnen des Vereins überhaupt.

Der Düsseldorfer Top-Kreative Peter Trentmann (45) hatte sich gemeinsam mit dem Fotografen Reinhard Hennig gegen rund 130 Agenturen und 300 Entwürfe durchsetzen können. Das Motiv: "Gipfelstürmer brauchen ein Basislager" mit einem Baby auf den Stufen einer großen Treppe hat bundesweit hohe Bekanntheit erlangt. Auch auf dem IMAS-Index belegte "Mehr Zeit für Kinder" Platz 6.

Der große Beifall, den die Plakatkampagne in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung erzielte, spiegelt sich auch in der Bewertung durch die Kooperationspartner. "Die Kampagne ist ein großer Erfolg. Wir sind sehr zufrieden", freut sich Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann. Auch Simone Linden, Geschäftsführerin des Mehr Zeit für Kinder e.V. zeigt sich sehr zufrieden: "Der Kernzeitraum der Kampagne lag im Frühjahr. Doch noch heute erreichen uns regelmäßig Anfragen mit der Bitte um Hintergrundinformationen. Keine Frage: Diese Plakatkampagne gehört zu den besten, die wir bis heute gemacht haben."

Die Kampagne umfasste u.a. die kostenlose Schaltung von 70.000 Plakaten, durch die allein bereits laut FAW (Fachverband Außenwerbung e.V.) etwa 1 Milliarde Kontakte zustande kamen. Hinzu kamen Megaposter in Berlin und München sowie die Schaltung ganzseitiger Anzeigen in ausgewählten Zeitschriften und Magazinen. Für Interessenten gab es Poster, Postkarten und eine Begleitbroschüre, die wegen der großen Nachfrage mittlerweile nachgedruckt wurde. Nicht zu vergessen die umfangreiche Medienberichterstattung: Die Presseveröffentlichungen erreichten bis heute über 15 Millionen Auflage, TV-Berichterstattung erreichte knapp 2 Millionen Zuschauer.

Dieser Erfolg soll im nächsten Jahr wiederholt werden, möglicherweise wieder mit Peter Trentmann (Creativ Director). Mehr Zeit für Kinder e.V. knüpft bereits erste Kontakte zu möglichen Partnern. Und Peter Trentmann wechselt nach Berlin zu MÜLLER MÖLLER BRUSS. Damit ist er binnen zwei Monaten bereits der zweite Team-Player, der die frisch gegründete Unit der Werbeagentur mit aufbaut. Gemeinsam mit Julia Willig (32), die im Juli als Etat-Direktorin zu MMB stieß.

 

Fragen an Simone Linden, Geschäftsführerin des Mehr Zeit für Kinder e.V.

Unter 300 Einsendungen von 130 Agenturen und Einzeldienstleistern haben sich die Absender der Kampagne für das Konzept von Trentmann und Hennig entschieden. Dies nicht umsonst. Die Kampagne zählt zu den bis dato erfolgreichsten "Mehr Zeit für Kinder" Plakatkampagnen.

Seit wann gibt es den Mehr Zeit für Kinder e.V. und was sind seine Ziele?

Seit 15 Jahren machen wir uns mit kinder- und familienfreundlichen Veranstaltungen, Publikationen, Plakatkampagnen und andere Maßnahmen für die Förderung der Zuwendung von Eltern zu ihren Kindern stark. Dabei stehen uns namhafte Unternehmen, Verbände und staatliche Institutionen zur Seite. Sehr zum Nutzen unserer Zielgruppe und natürlich auch zur Profilierung unserer Partner.

Warum haben Sie sich für die Kampagne von Trentmann / Hennig entschieden?

Die Wettbewerbsjury unter Vorsitz von Frau Dr. Bergmann war sich einig, dass Trentmann und Hennig die Bedeutung elterlicher Zuwendung besonders plakatgerecht und damit aufmerksamkeitsstark visualisiert haben.

Was sollte bei der Umsetzung einer sozialen Kampagne beachtet werden?

Dass sie auf ein Thema von hohem öffentlichen Belang abzielt, wissenschaftlich fundiert ist, die Zielgruppe auch wirklich erreicht und ihr einen praktischen Nutzen bietet. Im konkreten Fall hieß dies, über die Schaltung der Plakatmotive hinaus Fachleute einzubinden, die den Eltern konkrete Tipps und Anregungen an die Hand geben. Dazu braucht man begleitende Medien.

Haben Sie schon ein Thema für die nächste Plakatkampagne?

Der alarmierende Befund der Pisa-Studie macht deutlich, dass Kompetenz- und damit auch Bildungsförderung vor dem Schuleintritt beginnt. Bestehende Defizite und zugleich Lösungsansätze würden wir gerne zum Thema der nächsten Plakatkampagne machen. Gegenwärtig knüpfen wir erste Kontakte zu möglichen Partnern.

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